Ein Panoramablick in eine sommerliche Landschaft. Zu erkennen sind mehrere, mit Warnweste gekleidete Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fahrradtour. 

ZWAR-Tour: FabLab Bremen

Gänsehaut in Manhattan

Statt mit dem Flieger ging es mit der Bahn auf einen Wolkenkratzer. Das war schon fast Hexerei.
Aber nun langsam von Anfang an.

Unsere Enkelin Mia macht im FabLab Bremen ein BUFDI Jahr, ein freiwilliges Jahr im Bundesfreiwilligendienst. Dort im FabLab gibt eine Menge digitaler Gerätschaften zum Ausprobieren und zum Ideen-Umsetzen. Da gibt es 3D-Drucker, Laser-Cutter, digital gesteuerte Stickmaschinen und 3D-Brillen.

Diese Geräte können unter anderem die Bremer Schulklassen ausprobieren, aber es gibt auch freie Stunden für Interessierte, die dort unter Anleitung ihre Ideen ausprobieren können oder sich einfach mal nur schlau lassen machen möchten.

Dieses Angebot galt an diesem Nachmittag sogar für unsere ZWAR-Gruppe und wurde von 4 Radler genutzt. Und um uns als Radler so richtig zu erfreuen, hatte Mia schon vorab Dateien mit Fahrradzeichnungen erstellt und mit Hilfe des Laser-Cutters aus verschiedenen Kunststoffplatten und MFD-Material Fahrradsymbole erstellt und zu Schlüsselanhängern zusammengesetzt. Und „life“ konnten wir mitverfolgen, wie unser ZWAR-Logo nach einigen Vorarbeiten mit einem Design-Programm auf einem Schneideplotter aus einer Klebefolie ausgeschnitten wurde. Sehr schick!

Person steht in einem offenen Kreativ- und Technikraum und nutzt eine Virtual-Reality-Brille mit zwei Controllern in den Händen. Im Hintergrund sind Arbeitsplätze, technische Geräte und Ausstellungsobjekte zu sehen.

Der Hit aber war die 3D-Brille, die uns nach New York entführte. Per Lift ging es hoch hinauf auf einen Wolkenkratzer. Die Tür des Liftes öffnete sich, und man stand 200 Meter über der Straße in der Lifttür. Man sah die kleinen Autos unter sich und hätte auf einer Planke heraustreten können. Huch!  Obwohl ich weiß, dass ich mich ganz sicher immer noch auf der Erde in Bremen befinde, ist die Macht des virtuellen Bildes so groß, dass ich mich nur mit Mauseschritten herauswage.

„Oma, ich halte dich!“ Es ist so süß. Wir alle lachen und haben Spaß. Aber mein Mut ist nicht groß genug. Ich könnte sogar von der Planke herunterspringen, und dann ??? Wohl sekundenlang gefühlt schweben. Es ist kolossal.

Liebe Mia, du hast uns viel Freude gemacht. In Deinem Lieblingslokal, im bayrischen Edelweiß, haben wir den Nachmittag gemeinsam ausklingen lassen.

Und danach ging es ganz gemütlich wieder zurück nach Lemförde, nicht virtuell, sondern ganz real mit dem Deutschlandticket und der Deutschen Bundesbahn.