FOTO: Janina Kopp, kieferorthopädisch tätige Zahnärztin der Gemeinschaftspraxis „Damstra Glatzel Hohn & Kopp“ in Levern und Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat hatten ihre Bedenken u.a. beim Deutschen Städte- und Gemeindebund platziert, um in Berlin Gehör zu finden.
„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Familien in Stemwede und im gesamten ländlichen Raum“, erklärt Abruszat. „Die wohnortnahe kieferorthopädische Versorgung bleibt erhalten. Bewährte Strukturen und langjährig tätige Praxen können ihre wichtige Arbeit fortsetzen.“
Stemwedes Bürgermeister hatte sich frühzeitig gegen die geplante Regelung eingesetzt und das Thema unter anderem im Vorstand des Deutschen Städte- und Gemeindebundes eingebracht. Ziel war es, auf die drohenden Folgen für die Versorgung im ländlichen Raum aufmerksam zu machen. „Offenbar sind die vorgetragenen Argumente gehört worden“, so Abruszat. „Die Entscheidung zeigt, dass es sich lohnt, sich sachlich und beharrlich für die Interessen der Menschen vor Ort einzusetzen. Gerade im Gesundheitswesen müssen die besonderen Herausforderungen des ländlichen Raums berücksichtigt werden.“
Janina Kopp von der Gemeinschaftspraxis „Damstra Glatzel Hohn & Kopp“ in Levern, die sich in der Sache an den Stemweder Bürgermeister gewandt hatte, begrüßt die Entscheidung. Sie sieht darin ein wichtiges Signal für den Erhalt einer flächendeckenden und qualitativ hochwertigen kieferorthopädischen Versorgung, von der insbesondere Kinder und Jugendliche profitieren.



