
Mitarbeiter des Bauhofs mussten die Fläche zunächst freischneiden, um die Behälter überhaupt erreichen und anschließend fachgerecht bergen zu können. Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. „Wer Altölbehälter in einem Naturschutzgebiet entsorgt, handelt nicht nur verantwortungslos, sondern nimmt bewusst Schäden für Umwelt und Natur in Kauf. Das ist eine Sauerei und ganz sicher kein Kavaliersdelikt“, macht Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat deutlich.Tatsächlich häufen sich in den vergangenen Monaten die Fälle von wildem Müll im Gemeindegebiet. So wurden in Destel Autositze im Feld entsorgt, im Leverner Bruch Farbeimer und Farbreste am Wegesrand abgestellt, in Drohne Fensterreste und Matratzen in die Landschaft geschmissen oder auch an anderer Stelle im Stemweder Berg etliche Altreifen im Wald abgelegt. Immer wieder müssen deshalb Mitarbeiter des Bauhofs ausrücken, um illegal abgelagerten Müll einzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. „Das ist nicht nur ärgerlich für unsere engagierten Jungs vom Bauhof, sondern auch für die Allgemeinheit, denn die muss am Ende für die Beseitigung aufkommen“, so Bürgermeister Abruszat.
In Stemwede gebe es ausreichend legale Entsorgungsmöglichkeiten. „In jedem Ortsteil wird zwei Mal im Jahr kostenlos der Sperrmüll abgeholt, das Schadstoffmobil des Kreises kommt das nächste Mal am 1. Juli zu uns nach Stemwede und mit dem Unternehmen Wüppenhorst gibt es in Oppenwehe einen lokalen Entsorgungsspezialisten“, zählt Abruszat auf. „Die große Mehrheit geht verantwortungsvoll mit unserer Umwelt um. Umso ärgerlicher ist es, wenn einige wenige meinen, sich auf Kosten der Allgemeinheit ihrer Abfälle entledigen zu können. Dafür haben wir keinerlei Verständnis“, so Bürgermeister Abruszat.
Alle Fälle von wildem Müll werden zur Anzeige gebracht. Wer Hinweise geben kann, meldet sich entweder bei der Gemeinde Stemwede oder aber direkt bei der Polizei.



