Ein Panoramablick in eine sommerliche Landschaft. Zu erkennen sind mehrere, mit Warnweste gekleidete Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fahrradtour. 

ZWAR-Jahresabschluss

Grünkohl, Abschied und Neues Jahr

Kann es etwas Schöneres geben, als in der radelfreien Zeit sich zum Grünkohlessen zu treffen? Gertrud und Werner haben die Werbetrommel gerührt und alle, die können, sind gekommen. Es ist festlich und gemütlich im Spiegelsaal bei Kochs in Brockum. Während alle langsam eintrudeln, duftet es schon nach leckerem Essen. Es dauert nicht lange, da kommen auch schon die Schüsseln mit Bratkartoffeln und dem guten Grünkohl. Und dann auch die Fleischplatten. Wie es so üblich ist, ist dort für jeden etwas dabei: Speck, Würste und Kassler. Für die Grünkohl-Allergiker unter uns gibt es eine Extrakarte.

Nachdem es uns allen so richtig gut geschmeckt hat, ist die Zeit für eine kleine Rede gekommen. Denn wir sind alle traurig, daß unser Freund Peter wieder in seine Heimat zurück will nach Heilbronn. Was wäre ein Abschied ohne Geschenk. Nein, kein Schnaps, keine Blumen, sondern ein persönlicher Kalender mit den schönsten Fotos von unseren Touren ist es geworden. Wie oft waren wir gemeinsam unterwegs! In unserer Nähe: auf dem Mordkuhlenberg in den Dammer Bergen, bei Oppenwehe entdeckten wir die Bierröhre in der Erde (Töwer nennt man so etwas), die Fibonacci Würfel auf dem Diepholzer Skulpturenpfad. Und auch in der Ferne: Fotos von unseren Ausflügen nach Berlin und Potsdam. Und ein Bild wie aus einer anderen Welt: Peter und Kalle mit Blick in die riesige Kuhle des Piesberg in Osnabrück. Was waren das immer für herrliche Tage!

Wenn Freunde auseinandergehen, dann tut das weh und fällt schwer.

Aber es gibt eine gute Idee: Marie-Luise hat ein Zauberkästchen aus Seekarten gebastelt und wir haben darin Fahrkartengeld für Günter gesammelt. Das ist unser Dankeschön an Günter, der seit dem Anfang von ZWAR – und das ist schon neun Jahre her – unermüdlich dafür sorgt, dass wir alle vierzehn Tage einen schönen Radel-Nachmittag haben mit der Aussicht auf Kaffee und Kuchen, und uns auch immer wieder interessante Besuche bei unseren politischen Vertretern in Düsseldorf und Berlin ermöglicht. Das gesammelte ‚Fahrkartengeld’ könnte Günter nun benutzen, um den Peter in Heilbronn zu besuchen.

Nach dem guten Essen gab es einen sehr guten Nachtisch oder Schnaps (alle Sorten der Welt) oder Kaffee und dann natürlich die Aussicht auf ein leckeres Wiedersehen im Neuen Jahr beim Pickertessen bei Nüssmann, welches Martina arrangieren wird.

Es war für uns ein gutes Jahr 2025. Vielen Dank an Günter, der uns wilden Haufen so wunderbar zusammenhält, an die Planer der tollen Touren und an jeden und alle, die immer kommen und mitradeln.

Günter und Peter betrachten den Kalender.