Die statische Überprüfung habe ergeben, dass die gesamte Dachkonstruktion mit den tatsächlichen Lastannahmen durchgerechnet und eine komplettes Sanierungskonzept erarbeitet werden müsse.
Die beim Bau durchgeführte Dacheindeckung mit Ziegeln entspreche nicht den Planungsangaben, die seinerzeit Bestandteil des baurechtlichen Verfahrens gewesen seien. „In der vorhandenen Statik aus 1993 ist eine Dacheindeckung mit Wellzementplatten angegeben. Deshalb haben wir jetzt Handlungsbedarf und vorsorglich die Halle gesperrt“, so Abruszat.
Die Verwaltung plant in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Betriebsausschusses, Andreas Weingärtner (CDU), eine Sondersitzung des Gremiums. „Wir plädieren für eine zügige Entscheidung und Umsetzung. Es ist im Interesse der Vereine und Nutzer, alle Anstrengungen zu unternehmen, den Mangel zu beseitigen.“
Wann die Halle konkret wieder in Betrieb gehen kann ist noch nicht abzusehen. Gleiches gilt auch für die Kosten der Dachsanierung.



