Eine Panoramaaufnahme, die aus der Luft aufgenommen wurde, vom Stemweder Berg. Die Aufnahme wurde im Sommer gemacht, als der Wals kräftig grün erscheint.

Bevölkerungswachstum in Stemwede: Entwicklung mit Signalwirkung

Besonders in den Siedlungsschwerpunkten Levern, Dielingen und Haldem ist dabei in den vergangenen Jahren ein spürbares Wachstum zu beobachten. 

Den deutlichsten Zuwachs an Einwohnerinnen und Einwohnern gibt es in Levern. Hier ist die Zahl in den letzten Jahren von 2077 auf 2164 gestiegen. Levern ist und bleibt damit einwohnerstärkste Ortschaft in der Gemeinde, dicht gefolgt von Dielingen mit 2080 Einwohnerinnen und Einwohnern (31.12.2020: 2035). Auch Haldem, Niedermehnen, Oppendorf, Sundern, Twiehausen und Westrup konnten Zuwächse verzeichnen. Leicht zurück ging die Einwohnerzahl hingegen in Arrenkamp, Destel, Drohne, Oppenwehe und Wehdem.

Ein Teil der Bevölkerungsentwicklung ergibt sich dabei aus natürlichen Veränderungen wie Geburten und Sterbefällen. Dennoch zeigt sich insgesamt ein klar positiver Trend, der im Amtshaus auch als Beleg für die Attraktivität der Gemeinde Stemwede gewertet wird. „Diese Zahlen sind für uns eine sehr erfreuliche Bestätigung unserer Arbeit“, betont Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat. „Dass sich mehr Menschen entscheiden, hier zu leben, spricht für die guten Rahmenbedingungen, die wir in unseren 13 Ortschaften bieten und vorfinden.“

Familien fänden in Stemwede ein verlässliches Betreuungs- und Bildungsangebot vor sowie auch eine solide Versorgung im Alltag, so Abruszat. „Apotheken, Ärzte, Nahversorger – wir sind in unseren Ortsteilen wirklich gut aufgestellt“ so Kai Abruszat, der darüber hinaus auch die starke Vernetzung innerhalb der Gemeinde hervorhebt: „Unsere Vereine leisten einen enormen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Miteinander macht unsere Kommune lebenswert und liebenswert und sorgt dafür, dass sich neue Einwohnerinnen und Einwohner schnell bei uns zuhause fühlen.“

Auch wirtschaftlich zeige sich die Gemeinde gut aufgestellt. Die lokale Struktur, mit den vielen kleinen und mittleren sowie familiengeführten Betrieben und Unternehmen, sorge nicht nur für Stabilität, sondern auch für eine breite Vielfalt an gut tarifierten Arbeitsplätzen. „Die hohe Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten pro Einwohner ist für eine kleine, ländliche geprägte Gemeinde wie Stemwede äußerst bemerkenswert.“

Die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, sozialem Zusammenhalt, moderner Infrastruktur und einer reizvollen landschaftlichen Umgebung mache Stemwede zunehmend attraktiv – sowohl für Familien als auch für Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund sehe die Verwaltung die aktuelle Entwicklung nicht nur als Momentaufnahme, sondern als nachhaltigen Trend und weiterhin gültige Leitplanke.

„Rat und Verwaltung haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel für eine positive Entwicklung der Gemeinde getan und in etlichen Bereichen angepackt und investiert. Unser Ziel ist es, auch weiterhin verantwortungsvoll in Stemwede zu gestalten“, so Bürgermeister Abruszat abschließend. „Auch wenn die finanziellen Herausforderungen und Belastungen den Kommunen kaum Spielraum bieten, wollen wir die Lebensqualität in unserer Gemeinde erhalten und mit pfiffigen Ideen auch weiterhin Impulse und Akzente setzen.“