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Titelbild Samstag_auf_dem_Festival © Friederike Riechmann
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< Dezember 2020 * >
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Ausstellung »Aktion Reinhardt - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte«

Der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement, heutiges Ostpolen. Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte dieser sogenannten Aktion. In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der »Aktion Reinhardt« ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Juden und Jüdinnen wurden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Häftlingsaufstand und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort. Der Prozess gegen Iwan Demjanjuk, ein ehemaliger ukrainischer Wachmann, erzeugte Aufsehen und war u.a. Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslagern anzuregen. Das Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Die Ausstellung wird begleitet durch die Installation »a place of murder and the sky is blue« der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula. Öffnungszeiten St. Simeonis Di. bis Sa. 11-17 Uhr

05.11.2019 bis 30.11.2019
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Offene Kirche St. Simeonis, Simeoniskirchhof 6, Minden
Verantwortlich: Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V., Andreas
Brügmann, Offene Kirche St. Simeonis, info@synagoge-petershagen.de