Hilfsnavigation
Volltextsuche
Volltextsuche
Sonnenblumen vor der Desteler Mühle © Claudia Schneider-Hahler
Seiteninhalt

Natur erleben

Erleben Sie in Stemwede die Natur von allen Seiten: Seite an Seite liegen hier das kleinste Mittelgebirge Deutschalnds und die Norddeutsche Tiefebene. Ausgedehnte Wälder und Moorlandschaften laden zum Spazierengehen ein. Auch das Element Wasser finden Sie in unmittelbarer Nähe am Dümmer See.

Naturpark Dümmer

Im Nordwesten Deutschlands zwischen den Städten Osnabrück und Bremen liegt der rund 1.120 km2 große Naturpark Dümmer, zu dem auch die Gemeinde Stemwede mit ihren beiden Naturschutzgebieten Stemweder Berg und Oppenweher Moor gehört.
Seine Landschaft präsentiert sich mit ihren Wäldern, Hoch- und Niedermooren und dem Dümmer See, dem Namensgeber und Mittelpunkt des Naturparks so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Naturpark.
Der Dümmer See, der gleichzeitig auch das 2. größte Binnengewässer Nordwestdeutschlands darstellt, liegt malerisch eingebettet zwischen den beiden Höhenzügen Dammer Berge und Stemweder Berg, die die natürlichen Grenzen des Naturparks darstellen.
Mit seinen vier renaturierten Hoch- und Niedermooren, dem Rehdener Geestmoor, dem Oppenweher Moor, dem Neustädter Moor und dem Großen Moor bei Barnstorf, die zur Diepholzer Moorniederung gehören, bietet der Naturpark Dümmer besonders für seltene Vogelarten ein optimales Zuhause. So können Sie zum Beispiel in den feuchten Wiesen rund um den Dümmer noch Vögel wie die Bekassine, den Rohrschwirl oder den Brachvogel beobachten.
Ein besonderes Naturspektakel sind auch die Kraniche, die auf dem Weg in ihre Winterquartiere jedes Jahr in den Moorflächen rasten. In Spitzenzeiten können Sie hier bis zu 80.000 Kraniche beobachten.

Lassen Sie sich also von der abwechlungsreichen Natur begeistern und besuchen Sie uns!


Stemweder Berg

Der Stemweder Berg ist mit rund 7 km Länge und bis zu 3 km Breite das kleineste Mittelgebirge Deutschlands. An seinem höchsten Punkt, dem Scharfen Berg, ragt er 180 m über NN in die Höhe.

Der Nordhang des Stemweder Berges befindet sich in Niedersachsen, der Südhang dagegen liegt noch in Nordrhein Westfalen.

Früher wurde im Stemweder Berg an vielen Stellen Kalksandstein abgebaut wobei viel fossile Fundstücke zutage befördert wurden. Diese sind jetzt im Dümmer-Museum in Lembruch zu bestaunen. Heute sind die meisten alten Steinbrüche überwiegend wieder vefüllt.

Der größte Teil des Stemweder Berges ist sehr waldreich. Viele Kalkbuchen, die aber mit diversen Nadelforsten durchzogen wurden, bilden den vorherrschenden Baumbestand. Auf dem Waldboden ist im Frühjahr ein bunter Bllumenteppich aus Buchwindröschen und Scharbockskraut, an den lichteren Stellen auch aus Schlüsselblumen, Maiglöckchen, einigen gefährdete Orchideenarten und Waldmeister zu finden.
Zwei Teilgebiete dieser Waldmeister-Buchenwälder sind Bestandteile des Europäischen Schutzsystems NATURA 2000 und beherbergen sogar Buchen, die bis zu 160 Jahre alt sind.

Wer sich geschickt anstellt, kann Tiere wie den Feuersalamander, den Bergmolch oder die sehr schön anzusehende Landdeckelschnecke beobachten.
Die AG Eulenschutz hat in den letzten Jahren viele neue Lebensräume für Eulen geschaffen, sodass auch der Vogelbestand, neben den Eulen, mit hier nistenden Kolkraben und Schwarzspechten beachtlich ist.

Mit all diesen Schönheiten ist der Stemweder Berg ein belibetes Ziel für Wanderer und bietet diesen rundum schöne Aussichten auf die am Fuße des Stemweder Berges liegenden Wiesen, Dörfer und Moorlandschaften.


Oppenweher Moor

Das Oppenweher Moor gehört mit seinen rund 720 ha Fläche zur Diepholzer Moorniederung und ist eines der bedeutendsten Hochmoore Nordwestdeutschlands. Außerdem besondere Bedeutung für den internationalen Naturschutz, denn es ist ein Hochmoor, was bedeutet, dass es ausschließlich von Regenwasser genährt wird.

Im 20. Jahrhundert wurden Moore großflächig für den Torfabbau entwässert, und so zu großen Teilen zerstört. Das Oppenweher Moor wurde aufwendig renaturiert, also wieder vernässt und mit viel Pflege und aufwendiger Bewirtung wieder zu dem gemacht, was es heute ist: Ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfans.

Die wichtigsten im Oppenweher Moor wachsenden Pflanzen sind die Torfmoose, da sie allein für das Wachstum des Moores verantwortlich sind. Besonders schön anzusehen sind auch die Wollgräser, die die Moorfläche jedes Frühjahr in ein weißes Meer verwandeln. Auch die Glocken- und Rosmarinheide tauchen das Moor währen ihrer Blütezeit in Farbe: ein kräftiges Magenta.

Das Oppenweher Moor ist die Heimat einiger seltener und gefährdeter Vogelarten wie zum Beispiel der Bekassine, die hier den landesweit höchsten Brutbestand aufweist. Auch die Krickente, der Raubwürger und das Schwarzkehlchen sind hier zu finden.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel ist in jedem Jahr die herbstliche Kranichrast, die die grauen Riesen hier auf dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet einlegen. In Spitzenzeiten können hier bis zu 40.000 Kraniche beobachtet werden.

 

Kontakt

Sabine Denker »
Altes Amtshaus
Buchhofstraße 17
32351 Stemwede

Telefon: 05745/78899-142
Fax: 05745/78899-180
E-Mail oder Kontaktformular
Kirsten Halwe »
Buchhofstraße 17
32351 Stemwede

Telefon: 05745-78899217
E-Mail oder Kontaktformular

Veranstaltungen rund um den Dümmer See

Alles, was rund um den Dümmer See los ist, finden Sie hier.