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Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
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29.05.2021

Glasfaser für alle - gustav-Internet kommt

In der Gemeinde Stemwede startet der nächste Schritt in Richtung schnelles Internet für alle. Mit Hilfe zweier Partner soll der Komplettausbau eines Glasfasernetzes realisiert werden. Haushalte, die bisher noch nicht ans Glasfasernetz angeschlossen sind, können kostenlos einen Anschluss bekommen – wenn das Interesse innerhalb der Gemeinde groß genug ist.

„Mindestens 60 Prozent der noch nicht angeschlossenen Haushalte müssen mitmachen, dann lässt sich der Vollausbau realisieren“, erklärt Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat. „Wir wollen jetzt diejenigen erreichen, die bei den bisherigen Maßnahmen zum Internetausbau noch nicht zum Zuge gekommen sind. Unabhängig davon, wo die Gebäude im Gemeindegebiet liegen.“ Und der Verwaltungschef betont: „Die Hauseigentümer müssen sich an den Baukosten nicht beteiligen“. Möglich wird das, weil mit Primevest ein Partner gefunden wurde, der in das Stemweder Glasfasernetz investiert und mit gustav internet ein Anbieter zur Verfügung steht, der das Netz betreibt und entsprechende Produkte anbietet – Internetpakete von 100 bis 1000 Mbit/s. „Es ist eine riesen Chance für Stemwede, dass der Ausbau von den Unternehmen eigenwirtschaftlich umgesetzt werden soll. Das spart auch Steuergelder“, so Abruszat. Vor allem hätten die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt, wie schwierig es ist Netzanbieter für den Glasfaserausbau zu finden, da momentan alle Städte und Gemeinden damit beschäftigt seien eigene Netze auf- oder auszubauen.

„Jetzt kommt es darauf an, dass wir alle gemeinsam Werbung machen für dieses Projekt. Sprechen Sie mit Nachbarn, Freunden, Bekannten“, motiviert der Bürgermeister alle Stemwederinnen und Stemweder und erinnert noch einmal an die „60 Prozent-Hürde“, die es zu überwinden gilt damit der Komplettausbau starten kann. „Wir haben eine einmalige Chance. Lassen Sie uns diese ergreifen“, ermutigt der Bürgermeister auch all diejenigen über das Angebot nachzudenken, die mit ihren aktuellen Bandbreiten momentan noch zufrieden sind. „Wir schaffen hier ein zukunftsfähiges und robustes Versorgungsnetz, das auch den steigenden Anforderungen nach immer höheren Bandbreiten standhält. Das betrifft nicht nur das Thema Home-Office, sondern beispielsweise auch den wichtigen Bereich der Telemedizin.“ Wie wichtig es dem Verwaltungschef ist, dass dieses Projekt realisiert wird, zeigt sich auch in dem persönlichen Anschreiben, das der Bürgermeister demnächst an alle Stemweder Haushalte schickt, die bisher noch keinen Glasfaseranschluss besitzen. Außerdem gibt es im Internet unter www.glasfaser-stemwede.de schon jetzt alle Informationen zu den Produkten sowie auch die Gelegenheit, einen Vorvertrag abzuschließen.

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