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Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
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Klimaschutz

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Aus diesem Grund hat sich die Bundesregierung ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 65 %, bis zum Jahr 2040 bis 88 % gegenüber 1990 gesenkt werden und bis zum Jahr 2045 soll die Klimaneutralität erreicht werden. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung weiter ausgebaut werden. Diese Beschlüsse können jedoch nur mit Hilfe der Kommunen umgesetzt werden.

Hierfür hat der Kreis Minden-Lübbecke ein integriertes Klimaschutzkonzept mit dem Förderkennzeichen 03K06738 erstellen lassen.

Um die Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen wurde in Kooperation mit der Gemeinde Hille der Klimaschutzmanager, Paul Peters, mit dem Förderkennzeichen: 0K14763 eingestellt. Diese Maßnahme läuft unter dem Titel „KSI: Schaffung einer halben Stelle für Klimaschutzmanagement zur fachlichen Unterstützung bei der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Stemwede“ und ist auf den Förderzeitraum vom 01.03.2021 bis 29.02.2024 festgelegt. 


Information zur Nationalen Klimaschutzinitiative
Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfeleistungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Link zur Fördergeldstelle:
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommune

Klimafreundlich geht es in die Zukunft:
Gemeinde Stemwede rüstet alte Leuchtenköpfe auf LED-Leuchtmitteln erfolgreich um. Insgesamt sind 264 Kofferleuchten bestückt mit Natriumdampfleuchten, sowie Langfeldleuchten bestückt mit doppelflammigen Leuchtstofflampen gegen LED -Leuchtenköpfe in 2018 gleichmäßig verteilt auf die Stemweder Orte ausgewechselt worden.

Die Umrüstung erfolgte hauptsächlich an den Ortsdurchfahrten in Drohne, Haldem, Dielingen, Oppendorf , Wehdem, Westrup und Destel.
Die Gemeinde Stemwede verspricht sich eine Energieersparnis von bis zu 75 Prozent, so werden Unterhaltungskosten reduziert und etwas für die Umwelt getan.

"grün statt grau" - Stemwede wirbt für naturnahe Vorgärten
Rat und Verwaltung haben eine Kampagne gestartet, die über die Vorteile naturnaher Vorgärten informiert und auch die Nachteile von steinernden Gärten mit aufnimmt. Die Infoflyer gehen in Kürze per Post an alle Stemweder Haushalte. Natürlich gehen sie auch an alle Bauwilligen in Stemwede, die sich in der Gemeindeverwaltung melden.

Ein striktes Verbot von Steingärten planen Stemwedes Gemeinderat und Verwaltung nicht. Anstatt neue bürokratische Regelungen zu beschließen setzen sie auf Informationen und Beratung.

Gerade im Sommer speichern mit Schotter und Kies versiegelte Flächen die Hitze und geben diese an die Umgebung ab, sie lassen Niederschläge schlechter versickern und beschleunigen Überschwemmungen bei Starkregen. Dass sie sich negativ auf Artenreichtum auswirken und Insektensterben beschleunigen ist unumstritten.

Den Informationsflyer finden Sie hier!

Kontakt

Paul Peters »
Amtshaus
Buchhofstraße 17
32351 Stemwede-Levern

Telefon: +49 5745 78899 920
Fax: +49 5745 78899 180
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