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Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
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06.10.2021

gustav internet: Mitte November wird ausgezählt

Das Bemühen um den Glasfaser-Lückenschluss in Stemwede geht in die heiße Phase. Das Unternehmen gustav internet, das den Glasfaser-Ausbau für 2.800 Haushalte in Stemwede eigenwirtschaftlich abwickeln möchte, hat das Ende der Vorvermarktung angekündigt. Bis zum 15. November 2021 können noch Vorverträge abgeschlossen werden, danach wird ausgezählt.

Knapp 1.700 Haushalte bzw. Wohneinheiten von möglichen 2.800 müssen sich bis Mitte November für ein gustav internet-Produkt entschieden und einen Vorvertrag abgeschlossen haben; das entspricht einer Mindestquote von 60 Prozent. Andernfalls kommt das Projekt nicht zustande und der Glasfaser-Lückenschluss in Stemwede liegt für weitere Jahre auf Eis.

„Bis jetzt wurden ziemlich genau 1.000 Vorverträge bei gustav internet abgeschlossen. Das entspricht einer Quote von 35 Prozent“, so Jan-Philipp Ehlers von der Gemeinde Stemwede. „Alle die vom Angebot profitieren können, sind auf verschiedenen Wegen mehrfach informiert worden, oder haben in den letzten Wochen auch die Gelegenheit genutzt, persönlich offene Fragen zu stellen.“ Die Gemeinde hatte u.a. Sprechstunden in Haldem, Oppenwehe und Wehdem organisiert, bei denen eine Vertreterin von gustav internet vor Ort war, um Fragen zu beantworten und beim Ausfüllen der Vertragsunterlagen zu helfen. „Anfang November wird es noch einmal vier öffentliche Infoveranstaltungen in Haldem, Oppenwehe, Twiehausen und Wehdem geben, zu denen wir noch einladen werden“, kündigt Ehlers an.

Neben der Gemeinde waren auch viele Vereine, Ortsgruppen, Ratsmitglieder oder andere Personen, denen der Glasfaserausbau am Herzen liegt, in den letzten Wochen und Monaten schon sehr aktiv, um persönlich für das Projekt zu werben. „Der Bedarf an schnellem Internet nimmt immer mehr zu. Jetzt haben alle, die von Anfang an dabei sind, die Chance, den Hausanschluss auch noch ohne Baukostenzuschuss gelegt zu bekommen“, so Christiane Hassebrock vom Verein WIR in Oppenwehe.

Trotzdem seien viele nach wie vor unschlüssig oder gäben an, mit den aktuell zur Verfügung stehenden DSL-Verbindungen zufrieden zu sein. „Vielen ist auch nicht klar, dass ein Haus mit drei Wohneinheiten, auch mit drei Einheiten in die Quote eingeht“, macht Christiane Hassebrock noch einmal darauf aufmerksam, dass es auf jeden abgeschlossenen Vorvertrag ankommt. 

In den verbleibenden Wochen bis zum Ende der Vorvermarktung sollen jetzt nochmal die Argumente für den Umstieg auf Glasfaser ausgepackt werden. Schließlich sind glasfaserschnelle Internetverbindungen nicht nur für Lebensbereiche wie Homeoffice oder Homeschooling wichtig, sondern immer häufiger auch für alltägliche Dinge wie Fernsehen, Musik hören, Einkaufen oder die Gesundheitsversorgung durch Telemedizin. „Hinzu kommt die Wertsteigerung der eigenen Immobilie durch einen vorhandenen Glasfaseranschluss“, so die Oppenweherin.

Wer sich über das Glasfaser-Angebot von gustav internet informieren möchte, muss nicht bis zu den Infoveranstaltungen im November warten, sondern kann sich die Unterlagen bequem über das Internet nach Hause bestellen (www.glasfaser-stemwede.de). Außerdem gibt es die Infos und Vorverträge auch bei Elektro Witte in Wehdem sowie bei bild+ton in Haldem.