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Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
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02.10.2017
Duschkosten in Stemwede und wie man sie senkt

Warmwasseraktion in Stemwede

Sparen beim Warmwasser ohne Hetzen und Frieren

Minden, 27.09.17

Unter www.verbraucherzentrale.nrw/warmwasser gibt es Tipps und
Anleitungen zum Ermitteln des Verbrauchs sowie zum Sparen beim
Warmwasser – auch mit Zentralheizungen.
Individuelle Empfehlungen gibt die Energieberatung der
Verbraucherzentrale NRW bei Terminen vor Ort oder in der
Beratungsstelle Minden.
Die nächsten Beratungstermine bei Barbara Brendel in der
Beratungsstelle:
10. Oktober 14:30 – 18:00 Uhr
24. Oktober 10:00 - 13:00 Uhr
Bitte vorherige Anmeldung unter 0571/386379-01 oder
minden.energie@verbraucherzentrale.nrw oder unter
0211 / 33 996 555 www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung.

Was kostet eigentlich Duschen? Auf
Campingplätzen zum Beispiel weiß man das oft genau: Für 20 Cent
oder einen anderen Festbetrag fließt eine Minute warmes Wasser.
Aber wie ist das zu Hause, bei den Preisen hier in Stemwede!!
„20 Cent pro Minute zahlen in der heimischen Dusche sicherlich die
Wenigsten“, sagt Energieberaterin Kerstin Pahnke. „Aber zehn Cent
kann schon allein der Strom kosten, den der elektrische
Durchlauferhitzer verbraucht.“ Für acht Minuten Duschen wären das
80 Cent, bei täglicher Dusche mehr als 290 Euro im Jahr. Bei den
Wasser- und Abwasserpreisen in kämen dann insgesamt jährlich
rund 421 Euro fürs Duschen zusammen. Für eine Person. Ihre
eigenen Kosten können Stemweder Haushalte unter
www.verbraucherzentrale.nrw/duschrechner ermitteln.
„Jetzt könnte man natürlich sagen: Dusch seltener, kürzer und kälter,
dann sparst du“, sagt die Expertin. Das sei auch eigentlich gar nicht
falsch – die Uhr zumindest im Blick zu behalten, empfehle auch die
Verbraucherzentrale. „Aber mit einem Sparduschkopf und den
richtigen Einstellungen kann ich oft genauso gut und viel bequemer
sparen – und in Kombination sogar doppelt.“
Durch einen Sparduschkopf fließen maximal neun Liter Wasser pro
Minute statt der üblichen bis zu zwölf Liter. Regenduschen haben
sogar Schüttmengen von bis zu 20 Litern. „Das macht natürlich einen
Riesenunterschied – halbe Schüttmenge bedeutet oft auch halbe
Kosten“, erklärte Kerstin Pahnke. Das Duschen bleibe mit
Sparduschkopf trotzdem angenehm, weil der Wasserstrahl mit Luft
aufgefüllt werde.
Wie aber findet man ein gutes Modell? „Auf Kennzeichnungen wie
‚sparsam‘ oder ‚öko‘ ist kein Verlass“, betont die Fachfrau. Nur die
Angabe der Liter pro Minute sei wirklich hilfreich. „Die Schüttmenge
ist allerdings leider längst nicht immer angegeben“, berichtete sie.
Die Suche nach Modellen mit Kennzeichnung lohne sich aber für alle,
die zuverlässig sparen wollten.

Entscheidend ist die Schüttmenge auch bei bestimmten, oft älteren
Durchlauferhitzern. „Diese hydraulisch gesteuerten Geräte
funktionieren meist nicht, wenn weniger als acht Liter pro Minute
fließen“, erklärt die Energieberaterin. Wenn möglich, empfiehlt sie.
deshalb den Umstieg auf elektronische Erhitzer. Diese haben kein
Problem mit kleineren Schüttmengen. Weiterer Vorteil: Man kann die
gewünschte Duschtemperatur am Gerät genau voreinstellen. Dann
wird Wasser nicht mehr heißer gemacht, als nötig – auch das spart
Energie.

Stemweder Presseverteiler für Pressemeldungen

  • Stemwede aktuell – stemwedeaktuell@westfalen-blatt.de
  • Stemweder Bote – holger.brehme@t-online.de
  • Westfalen-Blatt – luebbecke@westfalen-blatt.de
  • Neue Westfälische – luebbecke@nw.de
  • Diepholzer Kreisblatt – stemwede@kreiszeitung.de