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Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
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05.10.2021

Schlüssel für neuen Kita-Standort an AWO übergeben

Es hat etwas länger gedauert als geplant, aber nun rückt der Einzug der Kinder immer näher. Die umfangreichen Bauarbeiten am und im ehemaligen Schul- und Verwaltungsgebäude an der Buchhofstraße in Levern sind so gut wie abgeschlossen. Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat hat deshalb der Arbeiterwohlfahrt offiziell die Schlüssel für die neuen Räumlichkeiten übergeben. Die AWO richtet an der Buchhofstraße eine Zweigstelle der Leverner Kindertagesstätte ein. 

„Hier ist ein ganz besonderes Haus für die Zukunft unserer Gemeinde entstanden“, lobte Bürgermeister Abruszat die Arbeit von Architekt André Hack sowie aller beteiligten Mitarbeiter, Betriebe und Firmen. Diese hatten in den letzten 13 Monaten die ehemalige Verwaltungsstelle entkernt, saniert und zu einer modernen Kindertagesstätte umgebaut. „Und das ohne den dorfbildprägenden Charakter der einstigen Volksschule zu verändern“, so der Bürgermeister.

Die einzelnen Räume der neuen Kita verteilen sich über zwei Ebenen, die barrierefrei mit einem Fahrstuhl zu erreichen sind oder alternativ auch über Treppen und Rutschen. „Das ehemalige Bürgermeisterbüro wird künftig der Wickelraum“, freut sich Bürgermeister Abruszat auf die neuen Nutzer. Die neue Kita-Zweigstelle ist für drei Gruppen ausgelegt, eine davon für Kinder unter drei Jahre.

Thorsten Klute, der Vorstandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt OWL erklärte, dass die AWO die neue Kita-Zweigstelle an der Buchhofstraße nun in den nächsten Wochen einrichten und den Einzug der insgesamt etwa 55 Kinder vorbereiten wird. Dieser solle dann Anfang November erfolgen. „Hier ist wirklich ein einzigartiger Kitastandort entstanden“, so Klute, der sich nicht nur beim Bürgermeister für das Vertrauen und die Unterstützung der Gemeinde bedankte, sondern auch die besondere Symbolik erwähnte, die ihm aufgefallen sei. „Die Verwaltung räumt dieses Gebäude, damit hier Kinder einziehen können. Ich musste sofort an Herbert Grönemeyer´s Song `Kinder an die Macht` denken.“

Ursprünglich sollte die neue Kita-Dependance bereits im August eröffnet werden. Die Bauarbeiten zogen sich allerdings u.a. wegen einer sorgfältigen Schadstoffsanierung, der umfangreichen Abdichtung des Sockelwerks sowie auch der schwierigen Rohstoffbeschaffung in die Länge. „Zu den Mehrkosten kann ich im Detail jetzt noch nichts sagen. Am Ende machen wir einen Strich drunter und dann kommt das Preisschild dran“, so Bürgermeister Kai Abruszat. Der Verwaltungschef hatte schon im Haupt- und Finanzausschuss Ende September Mehrkosten von vermutlich 30 Prozent angekündigt. Das Planungsbüro hatte für den Kita-Bau seinerzeit rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt.

Der abschließende Rundgang durch die neue Kita bestätigte dann die Aussage des Verwaltungschefs: „Hier möchte man selbst noch einmal Kind sein.“