Hilfsnavigation
Volltextsuche
Seiteninhalt
25.01.2019

ZWAR Kunstbanausen besuchen das Marta in Herford

Kein Nebel, kein Eis, kein Sturm. (Das hatten wir ja auch schon einmal im Januar 2018 und haben deshalb die Lichtshow auf den Salinen in Bad Rothenfelde nie gesehen.) Also kann es losgehen am 11.01.2019 ins Marta Museum Herford.

2 Autos, 3 Frauen, 3 Männer treffen sich in Oppendorf. Das Ziel sind BRISANTE TRÄUME - die Kunst der Weltausstellung. Natürlich erinnern wir uns an die EXPO Hannover im Jahr 2000. Diese wunderschöne Großveranstaltung, die zu Anfang so mies geredet wurde (zu teure Parkplätze und zu teure Bratwurst) und am Ende um 14 Tage verlängert wurde, weil man von diesem wunderbaren Zusammentreffen nicht genug bekommen konnte.
Ok. Ich schweife ab. Das ist nicht das Thema. Wir beginnen in Paris 1937. Im Saal empfängt uns ein riesiges Gemälde. Es ist wohl 14 × 8 Meter groß. "Tja, da staunen sie! So riesig ist das Bild. Das können nicht viele Museen zeigen." So nett werden wir angesprochen. Und dann sind wir mittendrin in einer netten Plauderei.
Tja, was kann ich berichten? Seit der 1. Weltausstellung in London 1851 kamen hier immer die neuesten Produkte, Ideen und Kunst aus allen Nationen zusammen. 1937 in Paris ist noch ein Jahr der Zuversicht nach den Ereignissen des 1. Weltkrieges, aber auch schon der Drohgebärden von Staaten, die bald die Alleinherrschaft für ihr Volk fordern werden. Die Kunstwerke des Deutschen Reiches und der Sowjetunion sind sich so erstaunlich und erschreckend ähnlich.
1939 findet (wieder einmal) die Ausstellung in New York statt. Während bei uns das Säbelrasseln beginnt, präsentiert die USA die schöne neue Welt, die Stadt der Zukunft, den Verkehr von übermorgen. Es ist krass diese Filme zu sehen, 80 Jahre alt und trotzdem aktuell.
So eine Weltausstellung ist anstrengend und dieser Museumsbesuch auch. Unbeschreiblich leider auch, weil es so viele Eindrücke gibt und auch Stationen zum Mitmachen, Staunen, Spass haben, Neues und Altes entdecken. Und irgendwann geht ein Raunen durch den Raum. "Ich habe Hunger, Durst, ich kann nicht mehr!"
Und ab geht's in die Kupferbar. Das ist wunderbar. Tagesmenü: Ochsenbäckchen. Klar, für mich. So Weltreisen machen neugierig. Außerdem gibt es Fritten aus Süßkartoffeln, salzige Hamburger.....und und und natürlich Currywurst.
Die Parkuhren wurden nachgefüttert, sodass es kein Knöllchen gibt. Und schwupp ist so eine schöne Fahrt auch schon wieder vorbei.
Nebenbei. Wenn man in Herford einen Hubschrauber sieht, dann ist man richtig. Am Museum. Das ist auch Kunst. Ach kennt ihr schon? Vom Kamener Kreuz. Stimmt, dort denkt man erst, daß ein Großeinsatz wegen eines Unfalls ist.
Schaut einmal bei Wikipedia. Dort gibt es eine Auflistung aller Weltausstellungen. Und man erfährt, dass der Reißverschluss zeitgleich mit dem elektrischen Stuhl 1893 in Chicago seinen Auftritt hatte.

Kontakt

Antje Pieper »
Altes Amtshaus
Buchhofstraße 17
32351 Stemwede

Telefon: +49 5745 78899 931
Fax: +49 5745 78899 180
E-Mail oder Kontaktformular